Diakonie Naumburg-Zeitz

Leben wie früher zu Hause
Bewohner des St.-Georg-Stiftes Teuchern feiern Jahresfest - Familiäre Betreuung als Aushängeschild
von Claudia Petasch
Teuchern/MZ. Ein großes Festzelt ist im Hof des St.-Georg-Stiftes in Teuchern aufgebaut. Die Bewohner des Pflegeheimes verfolgen gespannt den ökumenischen Gottesdienst zur Eröffnung des Jahresfestes. Anlass der Feier ist der St.-Georg-Tag, der am 23. April begangen wird. Traditionell haben sich Bewohner, Angehörige und Bürger aus der Kleinstadt am vergangenen Sonntag zusammengefunden.
„Neben einem musikalischen Programm stehen Gespräche im Vordergrund“, sagt Maritta Harzer, Leiterin des Hauses. Sehr gut angenommen werden die Führungen durch das Gebäude. „Wir haben bereits eine Warteliste. Unser Fest dient nicht der Werbung für neue Bewohner“, erklärt Frau Harzer. Vorrangig ist es ein Fest für die Bewohner des Hauses.
Zu den Gästen zählt auch Landrat Harri Reiche (parteilos). Er würdigt vor allem die Arbeit des Pflegepersonals und das Engagement der Diakonie Naumburg Zeitz, die Träger des Hauses in Teuchern ist.
„Der Landkreis könnte die sozialen Probleme nicht alleine bewältigen. Die Diakonie trägt einen großen Teil zur Lösung bei“, lobt er. Er stellt vor allem die familiären Verhältnisse im St.-Georg-Stift heraus. Die 40 Bewohner leben in Hausgemeinschaften zu je zehn Personen. Einen hohen Stellenwert nimmt dabei die Wahrung der Eigenständigkeit ein. Die Tage sollen möglichst so gestaltet werden, als würden die Frauen und Männer in ihren eigenen vier Wänden leben. Jeder kann sich entsprechend seiner Fähigkeiten in den Alltag einbringen.
2004 wurde das zentral in der Stadt gelegene Haus eröffnet. Für den Neubau setzten sich damals sowohl die Stadt als auch die Kirche und der Landkreis ein. Neben dem Pflegeheim entstanden auch 20 altersgerechte Mieteinheiten. In Sachsen-Anhalt gibt es mehrere vergleichbare Häuser der so genannten vierten Generation. Feste Besuchszeiten gibt es nicht. Die Familien sind jederzeit willkommen, können die Mahlzeiten mit den Bewohnern einnehmen und sich an Freizeitaktivitäten beteiligen.

von Claudia Petasch
Teuchern/MZ. Ein großes Festzelt ist im Hof des St.-Georg-Stiftes in Teuchern aufgebaut. Die Bewohner des Pflegeheimes verfolgen gespannt den ökumenischen Gottesdienst zur Eröffnung des Jahresfestes. Anlass der Feier ist der St.-Georg-Tag, der am 23. April begangen wird. Traditionell haben sich Bewohner, Angehörige und Bürger aus der Kleinstadt am vergangenen Sonntag zusammengefunden.
„Neben einem musikalischen Programm stehen Gespräche im Vordergrund“, sagt Maritta Harzer, Leiterin des Hauses. Sehr gut angenommen werden die Führungen durch das Gebäude. „Wir haben bereits eine Warteliste. Unser Fest dient nicht der Werbung für neue Bewohner“, erklärt Frau Harzer. Vorrangig ist es ein Fest für die Bewohner des Hauses.
Zu den Gästen zählt auch Landrat Harri Reiche (parteilos). Er würdigt vor allem die Arbeit des Pflegepersonals und das Engagement der Diakonie Naumburg Zeitz, die Träger des Hauses in Teuchern ist.
„Der Landkreis könnte die sozialen Probleme nicht alleine bewältigen. Die Diakonie trägt einen großen Teil zur Lösung bei“, lobt er. Er stellt vor allem die familiären Verhältnisse im St.-Georg-Stift heraus. Die 40 Bewohner leben in Hausgemeinschaften zu je zehn Personen. Einen hohen Stellenwert nimmt dabei die Wahrung der Eigenständigkeit ein. Die Tage sollen möglichst so gestaltet werden, als würden die Frauen und Männer in ihren eigenen vier Wänden leben. Jeder kann sich entsprechend seiner Fähigkeiten in den Alltag einbringen.
2004 wurde das zentral in der Stadt gelegene Haus eröffnet. Für den Neubau setzten sich damals sowohl die Stadt als auch die Kirche und der Landkreis ein. Neben dem Pflegeheim entstanden auch 20 altersgerechte Mieteinheiten. In Sachsen-Anhalt gibt es mehrere vergleichbare Häuser der so genannten vierten Generation. Feste Besuchszeiten gibt es nicht. Die Familien sind jederzeit willkommen, können die Mahlzeiten mit den Bewohnern einnehmen und sich an Freizeitaktivitäten beteiligen.

Quelle: Mitteldeutsche Zeitung Weißenfels, 29. April 2008

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